bei klarem himmel flieg ich gerne hoch hinaus
und bin in kurzer zeit verdammt weit oben
doch geht das licht der sonne schließlich aus
bemerk ich schnell, ich bin ja gar kein vogel
und ohne flügel fliegts sich schlecht in dünner luft
ich gleit nicht abwärts, nein, man nennt das fallen
im späten sommer fall ich ziemlich oft
und nichts ist da um sich dran festzukrallen
bei klarem himmel dreh ich häufig mächtig auf
beschenke fremde leute mit nem lächeln
doch dann nimmt alles den gewohnten lauf
denn wo ein weg ist, da liegt meist ein rechen
und so ein stiel ist schmerzhaft, trifft er ins gesicht
die schöne zeit ist sand in meiner hand
sie geht so sicher wie das sonnenlicht
so führt mich jeder weg noch schlussendlich
genau gegen die wand
Donnerstag, 29. September 2011
Mittwoch, 21. September 2011
ein wort zu später stunde
ein unbedachtes wort zu später stunde
und schon nehmen die dinge ihren lauf
das wort zieht sich neu an und macht die runde
und schlägt ganz nebenbei so manche wunde
und löst sich auf
dann prompt werden die nachkommen geboren
und wörter fliegen wütend hin und her
sie werden laut geflucht oder geschworen
verteilen sich im raum wie schimmelsporen
und werden mehr
schon bald bleibt von den wörtern nur noch krach
tumult und aufruhr toben in der runde
und schuld an alledem war doch nur - ach!
ein kleines wort, gesprochen unbedacht
zu später stunde
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