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Freitag, 30. April 2010

Erster Mai

Am ersten Mai
ist Tag der Arbeit;
jetzt echt? Es ist zum Reiern.
Am ersten Mai
da hat man frei!
Das' Grund genug zum Feiern.
Am ersten Mai
sind Kinder oft
zum ersten Mal betrunken.
Am ersten Mai
hat jeder schonmal
stark nach Bier gestunken.
Am ersten Mai
da läuft man los
und säuft als gäbs kein Morgen.
Am ersten Mai
denkt man nicht viel,
ertränkt man seine Sorgen.
Am ersten Mai
macht man kaputt
und zwar Gehirnes Zellen.
Am ersten Mai
ist man so frei
wie Knastis in den Zellen.
Am ersten Mai
vergisst man gern
den Stress der letzten Wochen.
Am ersten Mai
vergisst man gern,
dass sie uns unterjochen.
Am ersten Mai
lässt man die Oben
halt ihr Süppchen kochen...
Der erste Mai
ist Tags darauf
nur Schmerz in euren Knochen.

Freitag, 28. August 2009

überlegungen an einem denkwürdigen nachmittag

mit seinen sorgen geht man an sich nicht zu fremden
denn beim subjekt der sorge führt das zu befremden
und in der konsequenz beginnt man zu entfremden
das kann nicht sinn der sache sein

Samstag, 22. August 2009

Das Schlimmste

Das Schlimmste ist, ich bin nicht da.
Das Schlimmste ist, du bist nicht da.
Das Schlimmste ist, ich seh es klar.

Das Schlimmste ist die Vorstellung.
Und ich verpass die Vorstellung.
Das stinkt verdammt nach Vorsehung.

Das Schlimmste ist, es zu ertragen.
Und schlimm ist jetzt auch mein Betragen.
Nach schlimm kommt schlimmer, dann Versagen.

Das Schlimmste ist das Jetzt und Hier.
Und täglich tobt das tolle Tier.
Insomnia bis Nachts um Vier.

Das schlimmste ist, man muss verdrängen.
In schlimme Träume voll mit Klängen.
So voller Musik und Gesängen.

Das Schlimmste ist 'ne Illusion.
Was schlimmeres kommt Morgen schon.
Denn Sorgen sind des Lebens Lohn.