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Dienstag, 18. August 2009

und die zeit rannte davon
viel zu schnell, um ihr zu folgen
und ich goss sie in beton
doch er konnte sie nicht halten
und während die uhren sich scheller drehten
und sturmwinde um den planeten wehten
spürte ich mein herz erkalten
ein letztes mal schlug es den gong
und verschwand mit mir hinter den wolken
endlich leicht wie ein ballon
endlich am fliegen

Montag, 6. April 2009

Ein Gedicht...

Schwarze Seelen

In der Dämmerung küsst die Sonne den Horizont
erleuchtet den Himmel in unserer Farbe
Bis die blaue Stunde unsere Träume befreit
und Seelen sich treffen in der Schwärze der Nacht

Mond versteckt sein Gesicht und Sternlicht entkommt
verbirgt sich wie Hoffnung in brennenden Narben
wenn der Nebel des Schicksals Gedanken entzweit
und am Segel der Sehnsucht ein Sturmwind erwacht

Und Träume, sie reisen, umrunden die Welt
und nehmen auch Bäder in Feldern voll Rosen
und werden vom Anbruch des Tages umstellt
und gehen im Grauen des Morgens verloren

Und Seelen, sie fühlen, sie suchen Substanz
bitten wieder zum Tanz am folgenden Abend
und binden der Hoffnung fürs Grabe den Kranz
und beschließen, am Tage nur Trauer zu tragen.