Wer trägt die Kosten der Krise?
In den Medien sprechen sie vom Staat.
Hat das Volk das Geld verspielt?
Montag, 31. August 2009
Fragen eines denkenden Lohnabhängigen
Stichworte:
Fragen,
Gedicht,
Geld,
Gesellschaft,
Krise,
Lohnabhängige,
Medien,
Staat
Sonntag, 30. August 2009
letzter Gang
Der alte Mann geht heut spaziern
er denkt sich ich muss hier raus
greift sich den Mantel und den Schirm
erstmals wieder aus dem Haus
läuft einfach los, geht ohne Ziel
was ihm früher auch gefiel
als frisch bepflanzt warn die Alleen
was gibt es wohl heut zu sehn
die Leute halten sich die Ohrn
sprechen eifrig mit sich selbst
er fühlt sich wie zu früh geborn
fremd in der modernen Welt
er läuft und schaut und ist erstaunt
neuartig erscheint die Stadt
viel Stahl und Glas und nackte Haut
was er nicht erwartet hat
wie anders war es damals doch
Arbeit hatte er als Koch
gut zwanzig Jahre ist das her
so wie damals wirds nie mehr
Der alte Mann geht schnell nach Haus
er versteht die Welt nicht mehr
will auch so bald nicht wieder raus
einsam ohne Gegenwehr
er denkt sich ich muss hier raus
greift sich den Mantel und den Schirm
erstmals wieder aus dem Haus
läuft einfach los, geht ohne Ziel
was ihm früher auch gefiel
als frisch bepflanzt warn die Alleen
was gibt es wohl heut zu sehn
die Leute halten sich die Ohrn
sprechen eifrig mit sich selbst
er fühlt sich wie zu früh geborn
fremd in der modernen Welt
er läuft und schaut und ist erstaunt
neuartig erscheint die Stadt
viel Stahl und Glas und nackte Haut
was er nicht erwartet hat
wie anders war es damals doch
Arbeit hatte er als Koch
gut zwanzig Jahre ist das her
so wie damals wirds nie mehr
Der alte Mann geht schnell nach Haus
er versteht die Welt nicht mehr
will auch so bald nicht wieder raus
einsam ohne Gegenwehr
Stichworte:
Einsamkeit,
Gedicht,
Glas,
im Alter,
Koch,
letzter Gang,
Mantel,
nackte Haut,
Schirm,
Stahl,
Welt
Freitag, 28. August 2009
überlegungen an einem denkwürdigen nachmittag
mit seinen sorgen geht man an sich nicht zu fremden
denn beim subjekt der sorge führt das zu befremden
und in der konsequenz beginnt man zu entfremden
das kann nicht sinn der sache sein
denn beim subjekt der sorge führt das zu befremden
und in der konsequenz beginnt man zu entfremden
das kann nicht sinn der sache sein
Stichworte:
Fremde,
Gedanken,
Gedicht,
Sinn der Sache,
Sorgen
Samstag, 22. August 2009
Das Schlimmste
Das Schlimmste ist, ich bin nicht da.
Das Schlimmste ist, du bist nicht da.
Das Schlimmste ist, ich seh es klar.
Das Schlimmste ist die Vorstellung.
Und ich verpass die Vorstellung.
Das stinkt verdammt nach Vorsehung.
Das Schlimmste ist, es zu ertragen.
Und schlimm ist jetzt auch mein Betragen.
Nach schlimm kommt schlimmer, dann Versagen.
Das Schlimmste ist das Jetzt und Hier.
Und täglich tobt das tolle Tier.
Insomnia bis Nachts um Vier.
Das schlimmste ist, man muss verdrängen.
In schlimme Träume voll mit Klängen.
So voller Musik und Gesängen.
Das Schlimmste ist 'ne Illusion.
Was schlimmeres kommt Morgen schon.
Denn Sorgen sind des Lebens Lohn.
Das Schlimmste ist, du bist nicht da.
Das Schlimmste ist, ich seh es klar.
Das Schlimmste ist die Vorstellung.
Und ich verpass die Vorstellung.
Das stinkt verdammt nach Vorsehung.
Das Schlimmste ist, es zu ertragen.
Und schlimm ist jetzt auch mein Betragen.
Nach schlimm kommt schlimmer, dann Versagen.
Das Schlimmste ist das Jetzt und Hier.
Und täglich tobt das tolle Tier.
Insomnia bis Nachts um Vier.
Das schlimmste ist, man muss verdrängen.
In schlimme Träume voll mit Klängen.
So voller Musik und Gesängen.
Das Schlimmste ist 'ne Illusion.
Was schlimmeres kommt Morgen schon.
Denn Sorgen sind des Lebens Lohn.
Stichworte:
Das Schlimmste,
Einsamkeit,
Gedicht,
Gefühl,
Illusion,
Insomnia,
Sorgen,
Versagen,
Vorsehung,
Vorstellung
Dienstag, 18. August 2009
und die zeit rannte davon
viel zu schnell, um ihr zu folgen
und ich goss sie in beton
doch er konnte sie nicht halten
und während die uhren sich scheller drehten
und sturmwinde um den planeten wehten
spürte ich mein herz erkalten
ein letztes mal schlug es den gong
und verschwand mit mir hinter den wolken
endlich leicht wie ein ballon
endlich am fliegen
viel zu schnell, um ihr zu folgen
und ich goss sie in beton
doch er konnte sie nicht halten
und während die uhren sich scheller drehten
und sturmwinde um den planeten wehten
spürte ich mein herz erkalten
ein letztes mal schlug es den gong
und verschwand mit mir hinter den wolken
endlich leicht wie ein ballon
endlich am fliegen
Freitag, 7. August 2009
ins Blaue
er nahm ein Bad in Weltschmerz
er rieb sich damit ein
und wollte nicht mehr vorwärts
und wollte nicht mehr sein
er sah die Sonne scheinen
er ahnte ihre Kraft
und warf nach ihr mit Steinen
und ward von ihr entfacht
er sah die Welt am Abgrund
er sah sie nur zum Teil
und suchte nach dem Absprung
und suchte nach dem Seil
er blickte in den Spiegel
erblickte sein Gesicht
und wollt nur seinen Frieden
und wollte ihn auch nicht
dass er sein Ziel nicht kannte
wie blind durchs Leben rannte
war mehr als etwas bitter
- für einen Glücksritter
er rieb sich damit ein
und wollte nicht mehr vorwärts
und wollte nicht mehr sein
er sah die Sonne scheinen
er ahnte ihre Kraft
und warf nach ihr mit Steinen
und ward von ihr entfacht
er sah die Welt am Abgrund
er sah sie nur zum Teil
und suchte nach dem Absprung
und suchte nach dem Seil
er blickte in den Spiegel
erblickte sein Gesicht
und wollt nur seinen Frieden
und wollte ihn auch nicht
dass er sein Ziel nicht kannte
wie blind durchs Leben rannte
war mehr als etwas bitter
- für einen Glücksritter
Stichworte:
Frieden,
Gedicht,
Gefühl,
ins Blaue,
Kraft,
Licht und Dunkel,
Seil,
Sonne,
Spiegel,
Steine schmeißen,
Weltschmerz
Donnerstag, 6. August 2009
Läsen Ameisen Philosophen, sie stürben aus
seine Gedanken, sie drehten im Kreise
er drehte sie runter, von laut hin zu leise
fand, dass das Leben erstaunlicherweise
so frei wär, wie das einer Ameise
und auch so 'ne Drohne wär nicht ohne
nur eine mehr oder weniger juckt nicht die Bohne
er drehte sie runter, von laut hin zu leise
fand, dass das Leben erstaunlicherweise
so frei wär, wie das einer Ameise
und auch so 'ne Drohne wär nicht ohne
nur eine mehr oder weniger juckt nicht die Bohne
Stichworte:
Ameisen,
Aussterben,
Bohne,
Drohne,
Gedanken,
Gedicht,
Philosophie
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