In diesen Zeilen lebt ein Traum
ich möchte ihn dir senden
der Tag verlässt ganz leis den Raum
verrinnt zwischen den Händen
Die letzten Sonnenstrahlen sind
schon längst dem Mond gewichen
die Welt wird langsam farbenblind
sie scheint zu grau verblichen
Es blitzt zwischen den Wolken auf
dort schimmern nun die Sterne
dort trägt dich dieser Traum hinauf
und weiter in die Ferne
Da kann man bunte Blumen sehn
den Strand entlangspazieren
den Sinn in allem fast verstehn
sich in sich selbst verlieren
Bis Morgen früh die Sonne grüßt
gehn die Gedanken gleiten
auf das du deinen Schlaf genießt
in anstrengenden Zeiten
Dienstag, 23. Februar 2010
als ich dich sah
Beim ersten Mal als ich dich sah
da warst du interessant
doch ich wagte nicht, mit dir zu sprechen
Beim zweiten Mal als ich dich sah
da warst du elegant
doch ich schaffte nicht mal, nur zu lächeln
Beim dritten Mal als ich dich sah
da warst du rätselhaft
und ich wollte dich so gern durchschauen
Beim vierten Mal als ich dich sah
da strahltest du vor Kraft
doch ich konnte mich einfach nicht trauen
Und dann, als ich dich wiedersah
da glaubte ich es kaum
schiens als sein wir im Geiste verwandt
Beim letzten Mal als ich dich sah
da wars in meinem Traum
und du hattest mein Herz in der Hand
da warst du interessant
doch ich wagte nicht, mit dir zu sprechen
Beim zweiten Mal als ich dich sah
da warst du elegant
doch ich schaffte nicht mal, nur zu lächeln
Beim dritten Mal als ich dich sah
da warst du rätselhaft
und ich wollte dich so gern durchschauen
Beim vierten Mal als ich dich sah
da strahltest du vor Kraft
doch ich konnte mich einfach nicht trauen
Und dann, als ich dich wiedersah
da glaubte ich es kaum
schiens als sein wir im Geiste verwandt
Beim letzten Mal als ich dich sah
da wars in meinem Traum
und du hattest mein Herz in der Hand
Montag, 22. Februar 2010
das wartende Weinglas
fadenscheinig, trüb das Glas
tiefrot war sein Inhalt einst
arg zerbrechlich steht es da
harrt noch stets des Weins
um das Glas 'rum grauer Staub
täglich wächst die Kruste an
und vergor'nen Saft der Traub
trank hier lang Niemand
Sonnenschein fällt in den Raum
leuchtet durch zerbroch'ne Scheiben
so vergeht ein alter Traum
nur das Glas muss bleiben
bis die Wände müde werden
und die Deckenbalken brechen
dann geht auch das Glas in Scherben
könnt es, es würd' lächeln
tiefrot war sein Inhalt einst
arg zerbrechlich steht es da
harrt noch stets des Weins
um das Glas 'rum grauer Staub
täglich wächst die Kruste an
und vergor'nen Saft der Traub
trank hier lang Niemand
Sonnenschein fällt in den Raum
leuchtet durch zerbroch'ne Scheiben
so vergeht ein alter Traum
nur das Glas muss bleiben
bis die Wände müde werden
und die Deckenbalken brechen
dann geht auch das Glas in Scherben
könnt es, es würd' lächeln
Sonntag, 21. Februar 2010
die besten lügen
die besten lügen, die erzählen wir uns selbst
und ich persönlich glaube an ne heile welt
ich hab reichlich geld zur hand, ums zu verprassen
und meine exfreundin, die hat mich nicht verlassen
ich brauch das bier am abend nicht, es schmeckt nur lecker
und wenn ich morgens mal verschlafe liegts am wecker
die lügen, die wir uns erzählen, sind die besten
ich lad das nur illegal runter, ums zu testen
das letzte wochenende war nicht übertrieben
und dafür wird beim nächsten mal zuhausgeblieben
am allerbesten gehts mir, bin ich ganz allein
ich frag mich, ob ich mich betrüg und antworte mit nein.
und ich persönlich glaube an ne heile welt
ich hab reichlich geld zur hand, ums zu verprassen
und meine exfreundin, die hat mich nicht verlassen
ich brauch das bier am abend nicht, es schmeckt nur lecker
und wenn ich morgens mal verschlafe liegts am wecker
die lügen, die wir uns erzählen, sind die besten
ich lad das nur illegal runter, ums zu testen
das letzte wochenende war nicht übertrieben
und dafür wird beim nächsten mal zuhausgeblieben
am allerbesten gehts mir, bin ich ganz allein
ich frag mich, ob ich mich betrüg und antworte mit nein.
Donnerstag, 18. Februar 2010
ich fühl mich wohl da wo ich grade bin
auch wenn ich mir damit selbst auf den leim geh
so individuell, so voller sinn
sitz ich bei mir zuhaus und habe heimweh
es scheint, als sei mir alles scheißegal
was morgen ist, das wird sich morgen zeigen
was gestern war verstaubt schon im regal
und heute üb ich mit den wänden schweigen
wenn ich am morgen in den spiegel blick
sagt etwas in mir, dass ich grade mich seh
was and'res sagt, dass ich nicht richtig tick
und dass es sich nicht immer nur um mich dreht
es fühlt sich gut an wenn mal was gelingt
ernüchternd die bilanz, wenn es mal ernst wird
ich denk bis der gedanke dann ertrinkt
bis die essenz des denkens dann entfernt wird
so taumel ich nur suchend durch die welt
obwohl ich das gesuchte in mir drin trag
und wenn auch dieser eine tag mich quält
er lädt den willen auf, der nach dem sinn fragt
auch wenn ich mir damit selbst auf den leim geh
so individuell, so voller sinn
sitz ich bei mir zuhaus und habe heimweh
es scheint, als sei mir alles scheißegal
was morgen ist, das wird sich morgen zeigen
was gestern war verstaubt schon im regal
und heute üb ich mit den wänden schweigen
wenn ich am morgen in den spiegel blick
sagt etwas in mir, dass ich grade mich seh
was and'res sagt, dass ich nicht richtig tick
und dass es sich nicht immer nur um mich dreht
es fühlt sich gut an wenn mal was gelingt
ernüchternd die bilanz, wenn es mal ernst wird
ich denk bis der gedanke dann ertrinkt
bis die essenz des denkens dann entfernt wird
so taumel ich nur suchend durch die welt
obwohl ich das gesuchte in mir drin trag
und wenn auch dieser eine tag mich quält
er lädt den willen auf, der nach dem sinn fragt
Stichworte:
Essenz,
Gedicht,
Heimweh,
Individuell,
Licht und Dunkel,
Morgen,
Qual,
schweigen,
Spiegel
Dienstag, 16. Februar 2010
Überlegung
Ich verstehe jeden, der sagt, es ist nicht ok, wenn jemand der arbeitet weniger Geld hat als jemand, der nicht arbeitet.
Daraus zu schließen, das also der Arbeitslose weniger haben sollte, ist jedoch absolut verkehrt. Die richtige Schlussfolgerung sollte sein, dass der Arbeiter für seine Tätigkeit angemessen entlohnt werden muss - denn das ist offensichtlich nicht der Fall.
Da der Reallohn der Arbeiter und Angestellten in den letzten Jahrzehnten kaum gestiegen ist, während die Gewinne der Unternehmen gewaltig zugelegt haben, wären Lohnerhöhungen meiner Meinung nach die logische Konsequenz. Aus der Tatsache, dass Menschen ausgebeutet werden, sollte man nicht folgern, dass man den noch Schwächeren, welche nicht einmal mehr ausgebeutet werden, von ihren paar Krümeln noch etwas wegnehmen muss.
Stichworte:
Arbeit,
Ausbeutung,
FDP,
Gedanken,
Geld,
Gesellschaft,
Lohnabhängige,
Politik,
spätrömische Dekadenz,
Überlegung,
Westerwelle
Montag, 8. Februar 2010
...
Da hat der Herr Küppersbusch mal wieder die Wahrheit ausgesprochen:
"Wer etwa Schulen, Kindergärten und andere gesellschaftliche Einrichtungen betreibt, sollte sich den Grundwerten dieser Gesellschaft unterwerfen müssen. Also Geschlechtergerechtigkeit, demokratische Strukturen und Transparenz."
Hier gings, unschwer zu erkennen, um die katholische Kirche...
Hier ist der ganze Artikel zu lesen.
"Wer etwa Schulen, Kindergärten und andere gesellschaftliche Einrichtungen betreibt, sollte sich den Grundwerten dieser Gesellschaft unterwerfen müssen. Also Geschlechtergerechtigkeit, demokratische Strukturen und Transparenz."
Hier gings, unschwer zu erkennen, um die katholische Kirche...
Hier ist der ganze Artikel zu lesen.
Donnerstag, 4. Februar 2010
nächster Tag
DANIELA: Guten Morgen!
NICO: (unverständlich)
DANIELA: Ich hab Kaffee aufgesetzt. Du trinkst doch Kaffee?
NICO: Kaffee klingt göttlich. Wie spät ist'n das?
DANIELA: Kurz vor fünf. Haben wohl lange gepennt.
NICO: Oh Mann. Sind wir heute morgen echt direkt eingeschlafen?
DANIELA: Ja, ich bin stolz auf mich! (lacht)
NICO: Aha. Naja passt schon. (er sieht sich um) Schön hast du's hier.
DANIELA: Ja, oder? Kommst du mit duschen?
NICO: Was für eine Frage.
DANIELA: Schön. Zeigst du mir später deine Wohnung?
NICO: Ähm... ja meinetwegen, ich werd aber vorher mal schauen ob sie vorzeigbar ist. Du kennst das doch, Männer-WG.
DANIELA: Ach, du hast noch 'nen Mitbewohner?
NICO: Ja, Jörg. So'n Student. Aber ist ein guter Freund.
DANIELA: Den stellst du mir dann ja nachher vor. Und jetzt raus aus den Federn, das Wasser im Bad läuft schon!
NICO: Bin schon unterwegs!
NICO: (unverständlich)
DANIELA: Ich hab Kaffee aufgesetzt. Du trinkst doch Kaffee?
NICO: Kaffee klingt göttlich. Wie spät ist'n das?
DANIELA: Kurz vor fünf. Haben wohl lange gepennt.
NICO: Oh Mann. Sind wir heute morgen echt direkt eingeschlafen?
DANIELA: Ja, ich bin stolz auf mich! (lacht)
NICO: Aha. Naja passt schon. (er sieht sich um) Schön hast du's hier.
DANIELA: Ja, oder? Kommst du mit duschen?
NICO: Was für eine Frage.
DANIELA: Schön. Zeigst du mir später deine Wohnung?
NICO: Ähm... ja meinetwegen, ich werd aber vorher mal schauen ob sie vorzeigbar ist. Du kennst das doch, Männer-WG.
DANIELA: Ach, du hast noch 'nen Mitbewohner?
NICO: Ja, Jörg. So'n Student. Aber ist ein guter Freund.
DANIELA: Den stellst du mir dann ja nachher vor. Und jetzt raus aus den Federn, das Wasser im Bad läuft schon!
NICO: Bin schon unterwegs!
Montag, 1. Februar 2010
Metaphysik
Ich trage immer eine Herz-As-Spielkarte mit mir rum. Im Portemonnaie.
Das hat keinen speziellen Grund, ich hab sie einfach vor ein paar Jahren reingesteckt und seither immer dabei.
Es ist nicht so, dass sie mir bei irgendetwas Glück gebracht hätte. Zumindest nicht, dass ich es wüsste. Aber trotzdem lasse ich sie jedes Mal, wenn ich die Patte ausmiste drin.
Doch, reichlich irrational.
Das hat keinen speziellen Grund, ich hab sie einfach vor ein paar Jahren reingesteckt und seither immer dabei.
Es ist nicht so, dass sie mir bei irgendetwas Glück gebracht hätte. Zumindest nicht, dass ich es wüsste. Aber trotzdem lasse ich sie jedes Mal, wenn ich die Patte ausmiste drin.
Doch, reichlich irrational.
Stichworte:
Gedanken,
Herz As,
Irrational,
Metaphysik,
Portemonnaie,
Spielkarte
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